Kurze Antwort: Ja. CBD in der Hautpflege wird gemäß EU-Verordnung 1223/2009 als Kosmetikum reguliert. Das bedeutet, dass jedes Produkt eine Sicherheitsbewertung (CPSR) durchlaufen muss, eine benannte verantwortliche Person innerhalb der EU haben und im EU-Kosmetikportal (CPNP) notifiziert sein muss, bevor es verkauft werden darf. Wie bei jeder Hautpflege kann empfindliche Haut auf einzelne Inhaltsstoffe reagieren, deshalb wird zunächst ein einfacher Test auf einer kleinen Hautstelle empfohlen.

Wie die Sicherheit reguliert wird

Ein kosmetisches Produkt darf in der EU erst verkauft werden, wenn es eine Reihe von Anforderungen erfüllt hat:

  • Sicherheitsbericht (CPSR) ein qualifizierter Gutachter prüft jeden Inhaltsstoff und die gesamte Formulierung.
  • Verantwortliche Person (Responsible Person) eine juristische Person innerhalb der EU ist für die Sicherheit und Dokumentation des Produkts (PIF) verantwortlich.
  • CPNP-Notifizierung das Produkt wird vor der Markteinführung im EU-Portal registriert.
  • Herstellung gemäß GMP (ISO 22716).

Kann CBD-Hautpflege Nebenwirkungen verursachen?

CBD selbst wird topisch gut vertragen. Die Hautreaktionen, die gelegentlich bei naturnaher Hautpflege auftreten, sind meist nicht auf CBD zurückzuführen, sondern auf andere Inhaltsstoffe, insbesondere Duftstoffe und ätherische Öle, die bei empfindlicher Haut allergieauslösend wirken können. Deshalb müssen die 82 deklarationspflichtigen Duftstoffallergene stets in der Inhaltsstoffliste (INCI) angegeben werden. Möchten Sie die Liste richtig lesen? Siehe In Schweden muss CBD-Kosmetik frei von THC sein, nicht die EU-Grenze von 0,3 %, sondern nicht nachweisbar. Seriöse Hersteller können ein chargenspezifisches Analysezertifikat (CoA) vorlegen. CBD muss außerdem aus Industriehanf stammen oder synthetisch sein, nicht aus einem Cannabisextrakt. Mehr dazu:

Nein. CBD wirkt nicht berauschend, und schwedische CBD-Kosmetik muss zudem frei von THC sein.

Woran erkenne ich, dass ein Produkt sicher ist?

Achten Sie auf eine vollständige INCI-Liste, Angaben zur verantwortlichen Person/CPNP und ein Analysezertifikat für THC.