CBD ist in kurzer Zeit zu einem bekannten Namen geworden. Doch trotz steigender Nachfrage fragen sich viele noch immer: Wie wird CBD eigentlich hergestellt? Um die Qualität eines CBD-Produkts zu verstehen, muss man ganz am Anfang beginnen – im Boden, in dem der Hanf wächst.

Dieser Leitfaden beschreibt den gesamten Herstellungsprozess von CBD, vom Samen bis zum fertigen Produkt.

Was ist CBD und woher kommt es?

CBD (Cannabidiol) ist eines von über hundert natürlichen Cannabinoiden, die in der Hanfpflanze vorkommen. Im Gegensatz zu THC ist CBD nicht psychoaktiv, was bedeutet, dass es keine berauschende Wirkung hervorruft. Schwedische Gesundheitsbehörde

Hanf ist zudem eine der vielseitigsten Pflanzen, die wir kennen. Er:

  • Wächst schnell
  • Benötigt keine Pestizide
  • Ist gut für die Bodengesundheit

Eine besonders interessante Eigenschaft ist, dass Hanf als Bioakkumulator fungiert – er bindet Stoffe aus dem Boden, darunter Schwermetalle, andere Schadstoffe, aber auch nützliche Mineralien. Das macht ihn sehr effektiv bei der Bodensanierung, bedeutet aber auch, dass der Anbauort entscheidend ist, wenn der Hanf in Produkten für den Verzehr verwendet werden soll. USDA Research Publications

Transparenz über den Ursprung ist daher ein wichtiges Qualitätsmerkmal. Lesen Sie mehr über den einzigartigen Hanf aus Skandinavien

Schritt 1 – Anbau von Hanf

Was der Anbauort für die Reinheit des Endprodukts bedeutet, wird in unserem vertiefenden Artikel über die Bodensanierung durch Hanf erläutert.

Alles beginnt mit dem Samen. Industriehanf der Sorte Finola wird wegen seines niedrigen THC-Gehalts üblicherweise für die CBD-Produktion verwendet.

Hanf ist für sein schnelles Wachstum bekannt – von der Aussaat bis zur Ernte dauert es normalerweise nur wenige Monate. Während der Wachstumsperiode entwickelt die Pflanze die Cannabinoide, die später extrahiert werden.

Historisch gesehen war Hanf ein selbstverständlicher Teil des Alltags. Man stellte unter anderem her:

  • Seile
  • Papier
  • Textilien
  • Seife

Lesen Sie mehr über die Geschichte des Hanfs

Hanffasern sind sehr stark und langlebig, was sie zu einem ausgezeichneten Naturmaterial für Textilien, Baumaterialien und andere Industrieprodukte macht. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass Hanffasern zu den stärksten verfügbaren Naturfasern gehören, mit mechanischen Eigenschaften, die sie besonders für Verbundwerkstoffe und nachhaltige Materiallösungen geeignet machen. Zudem kann Hanf bis zu viermal mehr Fasern pro Hektar als Bäume produzieren und wird jährlich geerntet, was ihn zu einer effizienteren und ressourcenschonenderen Alternative im Vergleich zu holzbasierten Fasern in vielen Anwendungen macht. Quelle

Schritt 2 – Ernte und Rohmaterial

Wenn die Pflanzen ihre Reife erreichen, werden sie schonend geerntet, um die Cannabinoide zu erhalten. Hauptsächlich werden die Blüten für die CBD-Produktion verwendet, da sie die höchste Konzentration an aktiven Substanzen enthalten.

Manche Hersteller bieten auch rohen Hanf an, die am wenigsten verarbeitete Form. Hier bleibt das natürliche Profil der Pflanze erhalten – einschließlich Terpenen, Flavonoiden und anderen Pflanzenstoffen – was viele für den sogenannten Entourage-Effekt schätzen.

Kurz gesagt: Je weniger Manipulation, desto näher an der ursprünglichen Zusammensetzung der Natur. Lesen Sie mehr darüber, was Premium-CBD bedeutet

Schritt 3 – Extraktion: Wie CBD gewonnen wird

Die Verarbeitung beeinflusst das Cannabinoid-Profil – durch Wärme wird CBDA mittels Decarboxylierung zu CBD umgewandelt.

Nach der Ernte wird CBD aus dem Pflanzenmaterial extrahiert. Es gibt mehrere Methoden, doch einige der häufigsten sind:

  • CO₂-Extraktion – Eine fortschrittliche Methode, bei der Kohlendioxid unter hohem Druck verwendet wird, um die Cannabinoide zu trennen. Sie ist beliebt, da sie ein Endprodukt ohne Lösungsmittelrückstände ergeben kann.
  • Ethanolextraktion – Hier wird lebensmitteltauglicher Alkohol verwendet, um die aktiven Substanzen zu extrahieren. Die Methode ist effizient und in der Großproduktion verbreitet.

Schritt 4 – Vom Extrakt zum fertigen CBD-Produkt

Wenn der Extrakt fertig ist, wird er üblicherweise im Labor getestet, um die Cannabinoidgehalte sicherzustellen und zu kontrollieren, dass das Produkt frei von Schadstoffen ist.

Danach wird der Extrakt zu verschiedenen Produkttypen verarbeitet, zum Beispiel:

  • CBD-Öle
  • Kapseln
  • Hautpflege
  • Essbare Produkte

Die Verarbeitung kann auch zu Hause erfolgen – wir haben eine separate Anleitung, um eigene Hanfsalbe herzustellen.

Warum der Herstellungsprozess eine Rolle spielt

Zu verstehen, wie CBD hergestellt wird, erleichtert die Wahl des richtigen Produkts. Ein seriöser Hersteller ist transparent bezüglich:

  • Wo der Hanf angebaut wird
  • Wie er extrahiert wird
  • Wie das Produkt getestet wird

Über Helsamas Premium CBD Hampa: Unerhitzter Rohhanf ist der einzige Weg, legales Vollspektrum-CBD zu kaufen — extrahierte Vollspektrum-Öle gelten als Betäubungsmittel und Isolat ist kein Vollspektrum. Helsamas Premium CBD Hampa ist genau das: unerhitzter, gemahlener Rohhanf, angebaut auf Gotland, und wir sind die Einzigen, die die in Skandinavien angebauten CBD-Hanfsorten verkaufen. Das lange Licht des nordischen Sommers — bis zu 18 Stunden Tageslicht — macht den Hanf besonders: unsere unabhängigen Analysen zeigen 8,83 % CBDA gegenüber 6,64 % beim selben Saatgut, angebaut in Italien. Mehr über unseren Hanf.